Donnerstag, 25. Juli 2013

Ein Wasserspaß!

Cebi, Gelb, der Norb und ich sind heute nach Wettensen gefahren. Da wo wir letzten Sonntag mit dem Schlauchboot gestartet sind, wollte ich heute ins Wasser und mich da hintreiben lassen, wo es so flach war und der Angler stand.
Der erste Wassereindruck, um 11:00 früh: Hoah, fließend kalt!
Erstmal über die Brücke und mal gucken, wie weit das grasbewachsene Ufer geht, wollte ich eh schon immer mal. Es endete als Sackgasse vor Weidengestrüpp und auf dem Weg zurück war mir unfassbar warm und wir fanden eine richtig gute Stelle, wo das Wasser erreichbar ist!
Gelb machte ihre Gelb-im-Wasser-Sachen, schwimmen, abtreiben lassen, am Ufer zurücklaufen. Buddeln.
Cebi, anfangs chillig, aber bald wieder grenzhysterisch pfeifend, klebte mir am Arsch. Er kann schwimmen, gut und ausdauernd. Aber er pfeift dabei ständig und kräuselt sein Gesicht. Keine Ahnung, ob er Sorge hat, dass ich absaufe. Oder er...
Nach bisschen erfrischen dachte ich, zurück zur Brücke latschen ist für Anfänger und beschloss, durch die Leine rüber zu laufen oder zu schwimmen, dahin, wo wir mit dem Boot gestartet waren. Wir standen ja gerade auf der ggü liegenden Seite.
Versuch 1: Boah, Strömung, alte Scheiße. Ab an unser Ufer.
Versuch 2: Ich bin zu leicht, um mich gegen die Strömung mittig der Leine zu lehnen. Scheißendreck, zurück.
Versuch 3: Mann eh, das muss doch gehen!!! Och nö, zurück ans Ufer...
Versuch 4: Rock ausgezogen, immerhin ist der wie ein Segel unter Wasser. Jaa... jaa... noch ein paar Schritte... scheiß die Wand an, das wird nix.
Versuch 5: Mittlerweile leicht ärgerlich, wie haben denn die Cowboys früher Flüsse überquert?! Also voll entschlossen, nochmal los... mittig fing ich an, mitsamt den Kieseln am Flussbett wegzurollen, was sich äußerst lustig anfühlte!! Also schon krass auch, irgendwie. Während ich noch glotzte, was die Hunde machen, rutschte ich weg und musste schwimmen. Kein Ding, war ja noch weit genug von meiner Ausstiegsstelle weg. Was ich nicht wusste, war, dass da wo ich rauswollte, scheiß Geröll im Wasser lag. Diese typischen Leinesteine, so groß wie Fußbälle und kantig und glitschig und blöd.
Mit ungebrochenen Beinen kam ich aber an, guckte mich um... die Hunde sind 100m weiter irgendwo am Rand raus und kamen über die Weide angelaufen. :) Naja, außer Norb, der schwimmt selten und schon gar nicht in solcher Strömung, der wär sicher erst im Brüggen ans Ufer gekommen. *lach*
Der stand also noch drüben. Cebi, Gelb und ich schlenderten Richtung Brücke, Norb lief parallel, über die Brücke und dann ging's zurück zum Auto.
Das war unfassbar cool!!


Hohes Gras, keine BuS-Zeit mehr, Attacke!!
(Memo an mich: Da mal mit "guter" Cam hin!!)
So hoch, dass die laufende Dogge versackt!
Heh, was?

Manchmal macht die GoPro gerade Welten und manchmal
fisheye-Gebogene.

Cebi's Pfeif-Gesicht

Gelb treibt ab

Die zwei. :)

Cebi und ich
...machen ein doofes Wassergesicht. *g*

Gelb derweil immernoch da hinten und mittig

...paddelt dann aber ans Ufer und kommt zurückgerannt. :)

Nochmal!!

Cebi... ich könnte ihn knutschen und auslachen!

Da wollte ich raus. An sich nicht weit.

Gelb baut um, während die Dogge zerfällt...

Rock gesichert, neuer Versuch

Dreck, bin trotzdem nicht stromlinien-
förmiger!

Jetzt aber rüber!! Und ihr?

Die gehen da hinten rechts dann raus ;)

Norb am anderen Ufer.

Und Cebi muss sich jetzt erstmal leer machen. Nach so viel
Anstrengung.

Danach trägt er meinen Rock

Norb kommt.

Wie schön wir's haben. :)

Das ist übrigens meine Handy-Lock-Dose. Handy und
Autoschlüssel rein, ab in die Gürteltasche und los geht der
Wasserspaß!

Am Auto erstmal umziehen und trocknen.

Cebi und Norb hinten...

Gelb wollte gern vorne mit mir fahren.
Da guckt sie übrigens einer Bremse zu, die sie gerade
aussaugt. *ähm*

Sonntag, 21. Juli 2013

Schiffbruch!

Nachdem Cebi, Gelb, der Norb und ich heute morgen beim Opa klar Schiff (*kicher*) gemacht haben, hab ich Cebi daheim abgeladen und bin nach Alfeld gefahren.
Unter miesesten Bedingungen habe ich dort am Auto das kleine Schlauchboot aufgepumpt. *schwitz* *ächz* *anstreng*
Runter zur Leine... während ich da noch unbeholfen mit den Paddeln hantierte, hält hinter mir ein Bully. Mit so Kajaks auf'm Dach. Und 'nem Profi drin... der steig aus und guckte, Gelb sagte ihm höflichst Hallo, legte dafür sogar die alte Plastikflasche weg, die sie gerade gefunden hatte. Mir lief der (Angst)schweiß während ich mein Schlauchboot am Plastikbändchen hielt und sagte: "Uh, jetzt kommen die Profis um mich auszulachen..." der Typ war aber lieb und sagte, nönö, mach ma in Ruhe. Ich musste trotzdem kurz sagen, dass ich das gerade zum ersten Mal mache, stieg ein, zog Norbert hinterher und kreiselte mich erstmal vom Ufer weg *lach* kaum außer Sicht haftete ich hartnäckig in der ersten Weide, die ihre Zweige ins Wasser streckte.
Gelb schwamm derweil irgendwo herum, recht schnell, weil die Leine ganz gute Strömung hat. Und überall so kleine Zuläufe, die dann noch so Querströmungen (ich werfe eher nicht mit binnen-schifffahrtlichen Fachbegriffen um mich, das sind Eingenkreationen *krkrkr*) verursachen... *tock* nächste Weide im Gesicht.
Erste Herausforderung: Angler im flachen Wasser. Gelb, komm her, den geh...äh, schwimmste nicht begrüßen. Während der Fahrt, im tiefen Wasser, hab ich Gelb ins Boot gewuppt, sie hat mitgeholfen und lag dann auf meinen Beinen.
Der Angler freute sich, wir kreiselten so vorbei.

Ahoihoi!

Und ich so: Yeah!

Strohhalmzungen-Norbert.

Kaum dass ich das Prinzip des Lenkens und kräftig-ruderns kapiert hatte, plätscherte es laut hinter mir. Ich kreiselte mich herum um zu gucken, da kommt doch der Kajak-Typ angerast. Der ist wirklich gerast und ich sah zu, dass ich mich mal zur Seite kreiselte. Hochprofessionell... -sah das nicht aus. Mr. Kajak fand aber, wir sähen gemütlich aus und wünschte noch viel Spaß. Dadurch sehr erfreut kreiselte ich unkonzentriert herum und schon umarmte mich die nächste Weide... wie in einem Jump-and-Run-Spiel tauchten plötzlich auch so Baumstümpfe im Wasser auf  und ich dachte mir, da pockste jetzt mal nicht gegen! Hat geklappt, mit Üben kriegt man auch lenken und rudern vernünftig hin!

Dann sah ich eine Art Ufer und steuerte das an, zwar nicht, ohne vorher noch so 2 oder 3 mal um mich selbst zu kreiseln, aber am Ende hab ichs getroffen. Beim rauspellen aus dem Boot stellte ich fest: Lehmboden. Glitschig, weich, saugend. Nö, da will ich nicht bleiben, wir fahren noch'n Stück. Norb ins Boot, ich ins Boot, Gelb ins Boot... *pfffffffffffffft* JETZT ist sie blöd mit einer Kralle hängen geblieben, hat einen Riss in die Seite gemacht und lautstark entwich die mühsam reingepumpte Luft.
Hunde zuerst, dann ich, aber das Ding ging schon unter, weil mein zarter 20kg-Körper eben nicht selbstständig schwimmfähig ist. Rauspellen war wirklich nicht mehr komfortabel, das Boot wickelte sich um mich... und dann dieser Lehmboden, in dem mein rechtes Bein bis zum Knie steckt!
Ich will nicht ungesehen an einem unerreichbaren Ufer der Leine sterben!!! Mit letzter Kraft griff ich in Grasbüschel an der Steilwand und zog mit mühevoll an den Rand. Das linke Bein trotzdem auch bis fast ans Knie ganz lehmig. Ich drehte mich um und schaute traurig auf die Überreste meines Bootes. Wie schön gelb die Paddel trotz allem noch leuchteten... als wäre nichts geschehen... das Boot kann da nicht bleiben, beschloss ich und beförderte es mithilfe der Paddel an den Rand der steilen Wand.
Ich fühlte mich wie Indiana Jones ohne Peitsche, als ich mich, dreckig, nass und lehmig wieder an Grasbüscheln nach oben zog um dem Ufertod zu entrinnen. Und um festzustellen, dass wir auf einer netten Heuwiese standen. Gelb kam allein rauf, sportlich wie sie ist, Norbert fiel zweimal ins Wasser und fand dann einen eigenen Weg über eine Weide nach oben. Ich liebe meine Survival-Hunde!! (Ich wäre da nämlich NICHT nochmal runtergeklettert!!)
Pause.

Dem Tode entronnen

Die Sonne brennt.

Durch völlig ausgedörrte Felder, bei gefühlten 52C° ohne Wind gingen wir drei los, weg vom Wasser, weg vom Todesplatz. Den Rest Boot zog ich mühevoll hinterher, bis ich eine Stelle an der einsamen Landstrasse fand, wo ich ihn liegen lassen konnte um ihn später abzuholen.
Der Lehm bröckelte von meinen Beinen, jeder Schritt fiel schwer, die Sonne brannte auf meinem braunen Shirt. Bis ich's auszog und in Badesachen weiterlief... das war sommerlich und frisch, nur einmal durch Wettensen und schon kam unser Auto in Sicht. Entriegeln, Norb nach hinten, Gelb vorn... Stop. Die Seitenscheibe auf der Fahrerseite war voller Bremsen, Fliegen, eine Hornisse und viele Käfer. *OMG* Wie geht das denn... achso, Beifahrerseitenscheibe offen gelassen. Insekten raus, wir rein, Boot holen, ab nach Hause. Duschen. Sitzen. Chillen.
Alles verdorrt

Ich habe einen Hellboy-Arm in Hautfarbe. ^^

La-la-la-Landstrassenblues


War das cool!! Will ich wieder!! :)
Bis kurz hinter km3 waren wir auf'm Wasser, danach
ging's zu Fuß weiter.


Sonntag, 14. Juli 2013

Inoffiziele Abschlussrunde

Nach Ende des Workshops, sind Claudia, Jörg und Hunde, Tina, Lisa und Hunde, Kathy und Lasko und ich mit Cebi, Gelb und Norb noch eine flotte Abkühlrunde an meiner Lieblingsecke gelaufen.

Mir persönlich ging Cebi massiv auf den Keks, Oberwasser mit totaler Erschöpfung bringt einen drastisch überdurchschnittlichen Pegel von nach-müde-kommt-blöd. Langsamgehen? Nicht möglich. Hören? Nicht möglich. Liegen bleiben? Nicht möglich... usw. Bäh. Kein schöner Zustand.

Weit gingen wir nicht, alle wollten langsam Heim oder was Essen fahren.
Das wird in besserem Gesamtzustand der Hunde wiederholt. :)

Paco guckt sich mal die Mo an
Bert und Lasko

Auf geht's

Norbert hatte behauptet, Wasser gefunden zu haben.
Und alle kamen mit schwarzen, hochhackigen Stiefeln
wieder raus. Börgs.

Besseres Wasser, fliessendes Wasser!

Der unerfahrene Jay durfte noch nicht

Bert präsentiert eins meiner Halsbänder. :)

Paco und Bert

Homie und Jay

Lea

Jay ärgert Paco

Gruppenbild. Bis zum nächsten Mal. :)